Um Leopold Etz aus der Ruhe zu bringen, braucht es schon mehr als einen Mord. Der 60-jährige Kriminalist hat in den Achtzigerjahren den Pumpgun-Ronnie gejagt und die Knoten analysiert, mit denen der Frauenmörder Jack Unterweger seinen Opfern die Luft abschnürte. Etz hörte zu, als Elfriede Blauensteiner, "die schwarze Witwe", am Telefon Opfer umgarnte, und er stand nachts auf, damit er um fünf Uhr morgens den Keller von Josef Fritzl stürmen konnte.