Es gibt kein Entrinnen. Wenn der Wind günstig steht, fallen Weyermanns Duftmoleküle über jeden her, der in Bamberg aus dem Zug steigt. Sie kommen als unsichtbare Wolke aus der bahnhofsnahen Fabrik und kleben sich in der Nase an den Schleimhäuten fest. Der Geruch dieses Ortes – eine Mischung aus Brot-, Karamell-, Röstkaffeeduft und rauchigen Noten – benebelt die Sinne. Die Welt ist nur noch Malz.