Kältezonen

Im Kühlschrank herrschen unterschiedliche Temperaturen. Wir zeigen (symbolisch), was man wo am besten hinstellt.

Nicht fürs Gefrierfach

Milchprodukte flocken dort schnell aus, rohe Eier mit Schale platzen und wasserreiche Lebensmittel werden beim Auftauen matschig.

Energiespar-Tipps: 1. Abkühlen: Warme Speisen gehören nicht in den Kühl­schrank. 2. Abtauen: Eine Eisschicht mit einer Dicke von 1 Zentimeter erhöht den Stromverbrauch um 10 Prozent. 3. Abstellort: Ein kühler Raum senkt den Stromverbrauch – pro Grad um sechs Prozent.

ca. 9 °C

Ganz oben behalten Wurst und Käse ihr Aroma. Auch Reste zubereiteter Speisen, Torten oder Obstkuchen sind hier ausreichend gekühlt.

ca. 5 °C

In der Mitte sind Milchprodukte wie Sahne oder Joghurt gut aufgehoben. Ungeöffnet sind sie dort oft noch über das Mindesthaltbar­keitsdatum hinaus genießbar.

ca. 2 °C

Nach unten auf die Glasplatte gehören roher Fisch und rohes Fleisch wie auch angebrochene Packungen.

ca. 9 °C

In den Schubfächern unter der Glasplatte bleiben Obst und Gemüse frisch und kühlen nicht zu sehr aus.

ca. 9 °C – Kühlschranktür oben

Durch häufiges Öffnen ist es in der Tür am wärmsten. In ihrem oberen Bereich finden sich oft Fächer für Lebens­mittel wie Butter und Eier, die nur wenig Kühlung brauchen.

(Oster-)Eier: Rohe Eier lagern am besten im Türfach mit der Spitze nach unten (das hat etwas mit der Luftkammer im Ei zu tun). Gekochte Eier halten sich im Kühlschrank 2 bis 4 Wochen, gefärbte gekochte Eier sollten beim Kauf intakt sein. Sind sie verpackt und kühlt man sie, zählt das Mindesthaltbarkeits­datum. Kauft man sie lose, sollte man sie rasch essen.

ca. 9 °C – Kühlschranktür unten

Milch: Geöffnete frische Milch steht am besten in der Tür und sollte rasch verbraucht werden. Für angebrochene H­-Milch gilt das Gleiche, ungeöffnet kann sie aber bei Zimmertemperatur auf bewahrt werden.

Haltbarkeit

Grobe Richtwerte für die Auf­bewahrung im Kühlschrank

Besser nicht in den Kühlschrank

Manche Lebensmittel sind kälteempfindlich. Sie verlieren im Kühlschrank ihr Aroma oder altern schneller.

Illustration: Matthias Schütte, Recherche: Ragnhild Schweitzer

Quellen: Niedersächsisches Landesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittel­sicherheit; Bundes­zentrum für Ernäh­rung; Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung; Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft; www.verbraucher­zentrale.de; Deutsche Landwirt­schaftsgesellschaft; Deutsche Energie­-Agentur