Es sind rund 460 Akten zu Strafverfahren, die während des "Dritten Reiches" vor Hamburgs höchstem Gericht verhandelt wurden: Das Konvolut von Dokumenten des Hanseatischen Oberlandesgerichts (OLG) lag jahrelang im Hamburgischen Staatsarchiv, ohne erfasst zu werden. In der Nazi-Zeit war das Hanseatische OLG auch für Bremen, Oldenburg, Mecklenburg und ab 1937 für Schleswig-Holstein zuständig.