Um das Erwachsenwerden wird viel Wirbel gemacht. Im Kino ist ein eigenes Genre von sogenannten Coming-of-Age-Filmen entstanden, der englische Ausdruck wird auch im Deutschen benutzt, wahrscheinlich weil es weniger spießig klingt. Die Filme handeln meist davon, wie man durch allerlei peinliche, manchmal auch schreckliche Erlebnisse auf geheimnisvolle Weise geläutert wird, sodass man sich selbst anschließend ganz neu wahrnimmt oder von seiner Umgebung neu gesehen wird. "Ich erkenne meine Tochter kaum wieder" (der Vater), "die kleine Sarah erscheint mir plötzlich ganz anders, wie soll ich sagen, irgendwie gereift" (die Nachbarin).