Wahrscheinlich ist der Whanganui einfach übermütig. Vor ein paar Wochen erst ist er über die Ufer getreten, hat Bäume entwurzelt und Boote losgerissen, eine Hängebrücke zerstört und ein Motorrad mitgenommen. Und nun, an einem regnerischen Wochentag im neuseeländischen Herbst, steht der Fluss schon wieder so hoch, dass der Reiseveranstalter mir eine SMS schickt und schreibt, die Bootstour werde vielleicht ins Wasser fallen. Da habe ich die halbe Strecke von Auckland schon hinter mir. Zu spät, um umzukehren.