Auf einem Campingplatz im nordrhein-westfälischen Lügde sind Ermittlern zufolge mindestens 41 Kinder im Alter von vier bis 13 Jahren in 1000 Einzeltaten sexuell missbraucht worden. Die Verbrechen sollen auch gefilmt worden sein. Seit dem Herbst 2018 laufen die Ermittlungen, am Montag wurde gegen den Hauptbeschuldigten Anklage erhoben. Früheren Hinweisen auf sexuellen Missbrauch sind die Jugendämter und die Polizei nicht nachgegangen. Die private Initiative für die "Kinder von Lügde" erinnert wöchentlich in Hameln an die Opfer. Wir haben die Sprecherin der Initiative, Ina Tolksdorf, befragt.