Sie habe ein Gespür dafür entwickelt, wann es passt, sagt sie. Das habe gedauert, denn er sei nicht einfach zu lesen. Sie kann sich aber nicht daran erinnern, wann genau sie zum ersten Mal zupackte, ihre Hände um die Griffe legte – und Wolfgang Schäuble im Rollstuhl durch das politische Berlin schob. Schäuble, das muss man wissen, hasst vorauseilende Hilfsbereitschaft ebenso wie Übergriffigkeit von Gutmeinenden. Ursula von der Leyen aber mag er. Und daher ist sie die Einzige unter allen Kollegen, die, soweit man es überblicken kann, Hand an seinen Rollstuhl legen darf.