Videos als Wunderwaffe in Machtkämpfen hat es schon viele gegeben. Da waren die heimlich mitgeschnittenen Aufnahmen von Donald Trump, die im US-amerikanischen Wahlkampf 2016 fast zum Abbruch seiner Präsidentschaftskandidatur geführt hätten, weil Trump ungeniert damit prahlte, an welchen Körperstellen er Frauen bevorzugt anfasse. Da war ein in einem Luxushotel mitgeschnittenes Überwachungsvideo, das dazu beitrug, den damaligen Chef des Internationalen Währungsfonds, Dominique Strauss-Kahn, wegen der vermeintlichen Vergewaltigung eines Zimmermädchens zu Fall zu bringen.