Wenn Nobelpreisträger und Tausende Jugendliche dasselbe Ziel verfolgen, kann es nicht der größte Unfug sein. Anfang Januar forderten mehr als 3.500 amerikanische Ökonomen im Wall Street Journal eine Steuer auf Kohlendioxid. Die CO₂-Steuer sei "der kosteneffektivste Hebel, um Kohlendioxid-Emissionen zu reduzieren", stand da. Unterschrieben hatten den Aufruf unter anderem 27 Nobelpreisträger und diverse Ex-Chefs der amerikanischen Notenbank. In Deutschland formierte sich derweil der "Fridays for Future"-Protest. Die Jugendlichen, die wegen des Klimas auf die Straße gehen, stellen Forderungen. Die konkreteste ist eine Steuer auf alle Treibhausgasemissionen in Höhe von 180 Euro je Tonne CO₂.