Ein "tief verwurzeltes Übel" seien diese Riesenkonzerne, klagte er vor zweieinhalb Jahren im Wahlkampf. Moon Jae In, damals bekannt als liberaler Menschenrechtsanwalt, versprach: "Ich werde eine Reform der Chaebols angehen." Denn nur wenn den Chaebols, wie die von Familien geführten Firmen-Konglomerate in Südkorea heißen, Ketten angelegt würden, könnten endlich wieder alle vom Reichtum im Land profitieren. Auch wegen dieses Versprechens wurde Moon vor zwei Jahren Präsident von Südkorea.