Schön singen die Schlümpfe, während die Ketzerin auf dem Scheiterhaufen verbrennt, sie singen in ihren quietschhohen Stimmen von den Wonnen des Schmerzes und vom Widerstand gegen eine in Unwahrheit lebende Welt. Kurz vorher hat ein kichernder Klangingenieur auf einem aus dem Spätbarock stammenden Modularsynthesizer den Tanz der Rohrflöten aus Tschaikowskys Nussknacker interpretiert, gelegentlich hoppeln ein paar Trap-Rhythmen durch die Musik wie fliehende Hasen, und am Ende bläst der Weltgeist – pfuuuh – mit kräftiger Puste das schwarze Feuer der Unvernunft aus.