Stephan E. war Mitglied der NPD, saß wegen schwerer Körperverletzung im Gefängnis und hat eine Asylunterkunft attackiert. Nun steht er im Verdacht, den CDU-Politiker Walter Lübcke ermordet zu haben.
Im beschaulichen Kasseler Stadtteil Forstfeld wurde ein Mann namens Stephan E. verhaftet, der verdächtigt wird, den Regierungspräsidenten Walter Lübcke ermordet zu haben. Der Verdächtige hat eine lange Geschichte von Gewalttaten mit ausländerfeindlichem Motiv, Verbindungen zur rechtsextremen Szene und möglicherweise auch zur AfD. Die Sicherheitsbehörden beobachten eine bedrohliche Entwicklung im rechtsextremen Milieu, die zu extremistisch motivierter Gewalt führen kann. Der Generalbundesanwalt hat die Ermittlungen übernommen, um extremistisch motivierte Gewalttaten zu bekämpfen.
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Alles ganz normal hier. Im Kasseler Stadtteil Forstfeld an der A 7, wo ein
paar Tausend Leute ihr ruhiges Leben führen, reiht sich Einfamilienhaus an Einfamilienhaus.
Ein Rasenmäher brummt, ein paar Gärten weiter wird die Hecke getrimmt.
Hans-Peter Faber, graue, schulterlange Haare und Zottelbart, stützt sich auf seinen Jägerzaun. Der Mittsechziger, seit 1982 Mitglied der Grünen, trägt ein blaues Fußball-Shirt. "Kick rechts weg" steht darauf. Reiner Zufall, sagt Faber. Gerade hat sich der Rentner noch einmal eine Zigarette angesteckt. Ein Kameramann hat das vorgeschlagen, sieht authentischer aus.