Als ich versuche ins Meer zu gehen, hinter mir der Strand, vor mir das Blau, falle ich fast um. Die Steine unter Wasser, über die ich, eingepackt in eine dicke Wathose, hinwegtapere, sind glitschig, von oben sehe ich sie, nun ja, verschwommen. In den leichten Wellen scheinen sie zu tanzen, als wollten sie mir einen Streich spielen, haha, echt witzig, Steine – und sie schaffen es auch noch: Immer wieder rutsche ich an ihnen ab. Nur langsam komme ich voran, endlich stehe ich fast bis zur Hüfte im Meer. Der Druck auf meinen Zehen fühlt sich unangenehm an, ob sie später so blau sein werden wie das Wasser? Wie beknackt muss das eigentlich aus Sicht der vielen Kreaturen im Meer aussehen, was ich da gerade mache – ich Angler für Arme, ich klobige und komplett fehlbesetzte Unterwasserversion des Terminators?