Der aktuelle Problembär der Politik scheint der Pendler zu sein, der in einem unsanierten Haus wohnt. Seit sogar die Bundesregierung darüber nachdenkt, das Klima besser zu schützen, seit linke und rechte Ökonomen unisono einen Preis auf CO₂ vorschlagen, wird das Leben des Pendlers vermessen. Es wird gestritten, ob er sich in einem grünen Land Benzin, Diesel oder Heizöl noch leisten können wird. Wann er aus Protest die Gelbweste anziehen wird. Und immer schwingt die grundsätzliche Frage mit: Wie kann eine ökologische Politik diejenigen schonen, die weniger Geld haben?