"Wir sind die Unsichtbaren. Die Frauen in den beigen Anoraks", sagt mein Gegenüber. An ihr ist nichts unsichtbar. Funkelnde Augen, scharf geschliffene Sätze. Um uns eine Menschenansammlung, wie es nach kirchlichen Veranstaltungen üblich ist. Unter dem Titel dieses Treffens stand "ökumenisch". Eine Selbstverständlichkeit. Die Frau, die mich ganz und gar unfein erst am Ärmel und dann ins Gespräch zieht, kommt gleich zur Sache. "Was wissen Sie von Maria 2.0?" Puh, das ist ziemlich direkt. "Ich kenne Sie nämlich von Christ&Welt."