Am 3. April dieses Jahres, einem Mittwoch, öffnet sich kurz nach Unterrichtsbeginn die Tür zum Klassenraum der 9.1 der Schule am Staakener Kleeblatt in Spandau, ganz im Westen Berlins, dort, wo ein paar Meter weiter Brandenburg beginnt. Es ist gegen 8.25 Uhr, Frank Wasserfeld* hat gerade erst mit dem Geschichtsunterricht begonnen, aber die vier Jugendlichen, die hereinstürmen, kommen nicht zu spät. Sie haben auf diesen Augenblick gewartet. Sie wissen, zu wem sie wollen. Zu Nadim, einem der Schüler.