Salzburg schwitzt, der Asphalt flimmert. Es ist ein brüllend heißer Sommertag, das Thermometer klettert schon mittags auf über 35 Grad. Isabella Uhl-Hädicke sitzt am einzigen Ort der Uni Salzburg, an dem es sich halbwegs aushalten lässt: dem Teich, wo es schattig ist und Wasservögel über die Seerosen laufen. Die Hitze macht das Arbeiten schwer, die Arbeit der Umweltpsychologin Uhl-Hädicke aber macht sie gewissermaßen leichter: Obwohl Wetter und Klima nicht dasselbe sind, interessieren sich mehr Menschen für die Prozesse in der Atmosphäre, wenn es heiß wird.