Am Stand der Galerie Hauser & Wirth ging es während der Art Basel im Juni zu wie auf einem Basar. Auf der wichtigsten Kunstmesse traten sich Sammler und Schaulustige zwischen Millionen-Dollar-Skulpturen von John Chamberlain und Alina Szapocznikow oder vor eng gehängten Gemälden von Günther Förg bis Rashid Johnson fast auf die Füße. "Es war unser bisher erfolgreichster erster Tag auf einer Messe überhaupt", sagt der Galerist Iwan Wirth. Den Rekord von mehr als 30 verkauften Werken erklärt Wirth, der die Schweizer Galerie zusammen mit seiner Frau Manuela führt, nicht zuletzt mit den beiden aufwendigen Katalogen, die die Galerie zuvor an ausgewählte Sammler verschickt hat. "Wir hatten viele Reservierungen im Vorfeld." Insgesamt addierten sich die Verkäufe zu einer Summe von etwa 49 Millionen Dollar.