Laura Ewert (37) und Mareice Kaiser (37) hatten beide ein behindertes Kind. Kaiser erfuhr erst nach der Geburt von den schweren Beeinträchtigungen ihrer mittlerweile verstorbenen Tochter Greta (Name geändert). Ewert wurde in der 11. Woche auf "Auffälligkeiten" ihres Fötus hingewiesen, in der 14. Woche hat sie die Schwangerschaft beendet. Als die beiden Frauen sich zum ersten Mal persönlich begegnen, beginnt zwischen ihnen eine Diskussion, die sie hier öffentlich weiterführen. Es geht um Fragen, die mittlerweile auch den Bundestag beschäftigen: Wie halten wir es mit der Abtreibung behinderter Föten? Als Gesellschaft und als Individuen: Was dürfen, was sollen, was müssen wir entscheiden?