In einem prächtigen Gründerzeitbau, zwischen Hafen und Reeperbahn, linkem Kulturcafé und multikulturellem Pflegedienst gelegen, leben Menschen, die so divers sind wie ihr Viertel. Ein serbisches Ehepaar, ein schwuler Mitarbeiter der Aids-Hilfe, ein Lagerarbeiter aus Nordafrika, eine junge Lehrerin. Manche wohnen seit mehr als 20 Jahren in dem Haus. Viele kennen sich, grüßen einander, und alle kommen gut miteinander aus. Bis zu einem Tag im Sommer 2016, an dem Frau S. in die Wohnung im Erdgeschoss einzieht.