Nun ist es also passiert. Die AfD ist in zwei Bundesländern mit Wahlergebnissen von über 20 Prozent zur jeweils zweitstärksten politischen Kraft geworden. Was folgt daraus für unsere Demokratie? Für unsere Öffentlichkeit? Für unseren Umgang mit dem Dissens, der unsere Gesellschaft zu spalten droht? Muss man pyromanisch veranlagt sein, um in Zeiten, in denen Deutschland so verkracht wie lange nicht erscheint, "mehr Streit!" zu verlangen?