Anna K., eine talentierte Journalistin, schreibt für eine bekannte Tageszeitung. Bei einem Abendessen, zu dem eine Freundin eingeladen hat, lernt sie Melanie R. kennen, die Lektorin in einem namhaften Verlag ist. Bald sind beide in ein lebhaftes Gespräch verwickelt; sie unterhalten sich über die Universitäten, auf denen sie gewesen sind, ihre nächsten Urlaube, ihre kleinen Kinder und über Lieblingslektüren. Sie kommen auf das Buch zu sprechen, das Anna gerade schreibt: eine Reportage darüber, wie Musliminnen in Europa über den Feminismus denken. Melanie interessiert sich sehr für das Thema und bittet darum, einen Blick in das Manuskript werfen zu dürfen. Noch im selben Monat begegnen sich Anna und Melanie zufällig wieder auf einem Benefizkonzert für weibliche Gewaltopfer. Sie trinken einen Kaffee zusammen, und Anna lädt Melanie ein, sie auf eine Vernissage zu begleiten. Bald darauf sind sie miteinander befreundet. Sechs Monate später unterschreiben Melanie und Anna einen Vertrag zur Veröffentlichung von Annas Buch.