Bei der Recherche fiel überraschend ein Name: Gregor Gysi. Sieben Jahre ist es her, da stritt der damalige Fraktionschef der Linken als Rechtsanwalt für die E-Zigarette namens SuperSmoker. In Sachen E-Dampf war noch vieles unklar und ungeregelt. Es ging darum, ob es sich um ein Lifestyle-Gerät handelt oder um ein Arzneimittel, das beim Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) strenge Zulassungsverfahren durchlaufen müsste. Gysi pochte für seinen Mandanten darauf, dass E-Zigaretten weniger Gifte enthielten als normale Glimmstängel. Sie seien mitnichten ein Arzneimittel, sondern ein Gewinn für den Raucher. Experten diskutierten mögliche gesundheitsschädigende Wirkungen, aber konkrete Daten fehlten. Die Aufsicht über die E-Zigaretten ging nicht ans BfArM, sondern an das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit.