Zwei Männer stoßen in der Dämmerung zusammen. Der eine ist ein Weißer, er beschimpft den anderen mit einer Beleidigung, die offenbar rassistisch ist. Der andere, ein namenloser Schwarzer, packt den Mann beim Kragen und verlangt eine Entschuldigung, die er aber nicht kriegt. Der Beleidigte ist der Ich-Erzähler in Ralph Ellisons Roman Der unsichtbare Mann (1952). Er beginnt den Weißen zu schlagen, wuterregt zu treten und zu Boden zu stoßen, so erzählt er, "als mir plötzlich einfiel, dass der Mann mich nicht wirklich gesehen hatte; dass er glauben musste, in einem wandelnden Alptraum gefangen zu sein!"