Es sind nur winzige Bewegungen. Doch sie sind verräterisch. Zittern. Ist es sichtbar, zeigt es den Zustand eines Menschen, deutet wie ein Seismograf auf psychische oder physische Erregung hin. Instinktiv erweckt es die Aufmerksamkeit der Außenstehenden, besonders wenn es nicht erklärbar scheint. Friert der Betroffene, hat er Angst oder Stress, oder ist er vielleicht sogar krank? Als etwa Bundeskanzlerin Angela Merkel vor wenigen Monaten mehrmals in der Öffentlichkeit zitterte, wurde sofort über ihren Gesundheitszustand gemutmaßt.