Als es für Kurt Stürken darum ging, sein Unternehmen in die Hände eines Nachfolgers zu legen, rief er seinen Zweitgeborenen zu sich, Axel, denjenigen, dem Stürken "den besten Verstand" unterstellte. Es gab ein kurzes Treffen zwischen Vater und Sohn, wenige Worte fielen: "Hast du Lust?" Es hatte zuvor keine Gespräche gegeben, keine Ankündigung, keine Diskussion. Nur diese eine Zusammenkunft, von der niemand sonst wusste. Nicht die Mitarbeiter von Stürkens Firma und auch nicht seine drei anderen Söhne, von denen sich der Älteste selbst als Lenker des väterlichen Unternehmens gesehen hatte.