Er kommt recht spät zum Gate am Hamburger Flughafen, die anderen Fluggäste haben sich schon aufgestellt, dann ist auch Marc Fielmann da. Eleganter gekleidet als die meisten, trotzdem dreht sich keiner zu ihm um, vielleicht sieht er einfach zu jung aus, um als Prominenter aufzufallen, als Sohn einer der bekanntesten Unternehmerfamilien der Republik. Die Begrüßung ist ausgesprochen freundlich, schon damit überrascht er seine Gesprächspartner, weil viele ein anderes Bild im Kopf haben, wie ein Milliardärssohn wohl sein wird, irgendwie entrückter. Marc Fielmann aber zieht gleich in der Warteschlange ein Schildchen aus Metall aus der Tasche, auf dem sein Name steht. Das habe er immer dabei und stecke es an, wenn er in eine Niederlassung kommt und Kunden beim Brillenkauf berät, sagt er. Viele brauchten eine Weile, bis sie es entdecken, am Schluss fragen sie dann vorsichtig: Sind Sie wirklich der Fielmann?