Dieser Prototyp einer Handyhülle zeigt eine Zukunft, die, statt kühle-ätherische Science-Fiction zu sein, sehr körperwarm-greifbar erscheint. Man könnte auch sagen haptisch. Haptik, das entspricht dem Fachjargon des britisch-französischen Ingenieurteams um Marc Teyssier vom Institut Polytechnique de Paris, das in der vergangenen Woche diesen Prototypen vorgestellt hat: eine weiche, hautfarbene Schale, die sich zwar wie eine normale Schutzhülle um ein Smartphone schmiegt, aber auffällig dick ist – und irgendwie unförmig. Weil man sie verformen kann. In ihrem Inneren sitzen Sensoren, die jede Formänderung in Information übersetzen.