"Nichts an theologischem Gehalt wird unverwandelt fortbestehen. Ein jeglicher wird der Probe sich stellen müssen, ins Säkulare, ins Profane einzuwandern." Nach 1.800 Seiten eine persönliche Bemerkung: Dieses Zitat von Theodor W. Adorno habe ihn immer gereizt und beschäftigt. Fast ein Bekenntnis. Es liest sich wie die Zusammenfassung des Unternehmens, das Jürgen Habermas nun veröffentlicht hat. Ergebnis eines zwanzigjährigen Exerzitiums, das Klosterstuben und Gelehrtenzimmer verbindet: der Weg zurück, der Versuch, die Vorgeschichte des nachmetaphysischen Zeitalters zu erzählen.