Es ist mit Händen zu greifen, dass die Partner nicht mehr miteinander können. Und die Kanzlerin spricht schon lange kein Machtwort mehr. Das drohende Ende der großen Koalition von Union und SPD könnte Lust auf einen Neuanfang machen, einen politischen Aufbruch einleiten, den das Land dringend braucht. Doch auf den Reichstag drückt bleierne Schwere. Das liegt gewiss an den vielen Unwägbarkeiten, die ein Regierungswechsel mit sich bringen würde. Vielleicht liegt es aber auch an Annegret Kramp-Karrenbauer oder Norbert Walter-Borjans oder Saskia Esken.