Es war eine weitsichtige psychologische Diagnose, die der Wirtschaftswissenschaftler Karl Weisser 1959 aussprach: "Eine nicht immer zum Guten gereichende Eigenschaft des Menschen ist es, am Gewohnten, Vertrauten und Althergebrachten festzuhalten", schrieb er in einem Fachbuch zur bargeldlosen Lohn- und Gehaltszahlung. Es machte ihn wütend, dass viele Arbeitgeber die Gehälter damals in Lohntüten ausbezahlten, obwohl es längst eine einfachere Lösung gab: das Girokonto.