Seit in Halle bei einem Anschlag am höchsten jüdischen Feiertag Jom Kippur Anfang Oktober zwei Menschen von einem Attentäter getötet wurden, drängen zahlreiche Hamburger Politiker und private Unterstützer darauf, die Synagoge auf dem Bornplatz im Grindelviertel wiederaufzubauen. Bürgermeister Peter Tschentscher hat seine Unterstützung zugesichert, 600.000 Euro für eine Machbarkeitsstudie zahlt der Bund. Alle miteinander wollen erreichen, was Kultursenator Carsten Brosda kürzlich so formulierte: "Jüdisches Leben sollte und muss heute wieder selbstverständlicher Teil der Stadtgesellschaft sein."