Es war ein Schock: Seit die Juristin Christina Motejl von ihrer Mutter erfahren hatte, Ende der Siebzigerjahre per anonymer Samenspende gezeugt worden zu sein, suchte sie über mehrere Jahre ihren biologischen Vater. Als sie den Spender kürzlich per DNA-Test ausfindig machte, deckte sie zugleich einen Medizinskandal auf: Es war der Arzt, der ihre Mutter behandelt hatte. Ohne deren Wissen hatte er der Patientin offenbar sein eigenes Sperma injiziert.