Wenn das mit Stahl und Diesel betriebene Herz der deutschen Autobauer Rhythmusstörungen bekommt, dann ist das bei VW in Wolfsburg zu spüren. Man merkt es bei Audi in Ingolstadt und bei BMW in Dingolfing. Die Bänder bei Continental in Hannover kommen ebenso aus dem Takt wie im Mercedes-Werk in Sindelfingen. Am empfindsamsten aber ist man wohl im Saarland. In keinem anderen Bundesland arbeiten – gemessen an der Einwohnerzahl – so viele Menschen in der Automobilindustrie wie hier; die meisten von ihnen in einem eng verwobenen Netz aus Zulieferbetrieben. Die Frage ist nur: Wie lange noch?