So sehen wir ihn wieder, nach einem Vierteljahrhundert. 67 ist er nun. Die Bluejeans passen noch, die weiße Russenbluse spannt nur leicht, das Haar ist gar gewachsen. Geschmeidig wie einst tritt der ostdeutsche Freiheitskämpfer, der Christdemokrat Peter-Michael Diestel, vor sein Berliner Publikum: zweihundert antike Sozialisten im Saal des Neuen Deutschlands. Die Moderatorin Karlen Vesper, Geschichtsredakteurin des Neuen Deutschlands, entdeckt im Auditorium den Keyboarder der Puhdys. Hätten wir gewusst, dass Peter Meyer kommt, sagt Frau Vesper, dann hätten wir ein Keyboard aufgestellt und Alt wie ein Baum gesungen. Meyer, Jahrgang 1940, wirkt unbegeistert.