Die Welt ist in Aufruhr. Ökologische Krisen erschüttern sie – und mit ihr die Naturwissenschaft. In den letzten drei Jahrzehnten hat sich Letztere darauf beschränkt, die Krisen äußerst nüchtern mit immer präziseren Zahlen und Daten zu beschreiben. Sie hat sich dabei auf eine Arbeitsteilung verlassen, die wie die DNA moderner Gesellschaften erschien: Die Wissenschaft sorgt für Erkenntnis, die Technik wendet sie an, die Politik greift beides auf und überzeugt die Gesellschaft vom notwendigen Wandel. Und die schönen Künste machen sich auf das Ganze einen Reim.