So sehr liegt der Poet Peter Handke mit der nicht literarischen, ganz anders redenden Öffentlichkeit im Zwist, so heftig geriet jener Schroffe immer wieder mit der äußeren Welt aneinander, die ihrerseits allergisch auf ihn reagierte, dass dieser Konflikt inzwischen das gesamte Schreiben des Autors durchdringt, zu seinem Hauptthema geworden ist, seine Werke formt, sein Bild prägt, auch jenes, das er von sich hat. Ein Ich will sich an der Welt begeistern, es gelingt ihm, und es findet dafür geeignete Worte, doch es begeistert sich am falschen Gegenstand, sagt man ihm immer wieder, oder tut es auf unrichtige Weise, jedenfalls sieht es sich gescholten und umzingelt, muss sich wehren, schlimmer noch: rechtfertigen.