Im Jahr 1976 erschien in einer Taschenbuchausgabe mit dem untertreibenden Titel Vorlesungen zur Einführung in die sprachanalytische Philosophie das Buch eines jüngeren Professors, der in Freiburg bei Heidegger studiert hatte und auf Initiative von Hans-Georg Gadamer 1966 nach Heidelberg berufen worden war. Er hatte mit einer Habilitationsschrift über den Wahrheitsbegriff bei Husserl und Heidegger die Aufmerksamkeit der Fachgenossen auf sich gezogen und schien sich, aus der Entfernung betrachtet, in die auch nach 1945 ungebrochen vorherrschende Tradition von Phänomenologie und Hermeneutik einzufügen. Tatsächlich hatte ihn aber ein Semester in Ann Arbor (Michigan, USA) von den methodischen Vorzügen der nach 1933 in die Emigration getriebenen und in den angelsächsischen Ländern aufgeblühten analytischen Philosophie überzeugt.