Die Straße, in der Moritz Sachs in Köln wohnt, Spaziernähe zum Rhein, macht einen sehr adretten Eindruck, so sehr, dass man sagen muss: Die hätte auch als Kulisse für die Lindenstraße getaugt. Dann stellt man aber fest: Das hier sind Einfamilienhäuser. Sachs hat also geschafft, was Klaus Beimer nie vergönnt war: Er hat ein Haus für sich. Und lebt nicht auf ewig in einer Wohnung, wie all diejenigen, die in der Lindenstraße zu Hause waren.

Schön hat er es hier. Und schön hatte er es dort. Oder? Er lächelt. Fummelt einen Tabakstick ins Dampfgerät. Kontrolliertes Erhitzen, genau das ist auch unser Plan. Sich noch mal an vieles ranfühlen, sein Leben erklären, während wir gemeinsam die allerletzte Folge der Lindenstraße sehen, alles auf den Tisch, und den dafür mal freiräumen, bitte. Weg mit den Lindenstraßen-Drehbüchern, die da liegen, weg mit der geldwertlosen, aber an sentimentalem Wert natürlich nicht zu überbietenden Kantinenkarte vom Lindenstraßen-Set.