An dem Mann, den sie besiegt haben, werden sie nicht vorbeikommen. Nicht weil sie es nicht können, sondern weil sie es nicht mehr wollen. Nach den Sommerferien, spätestens Mitte September, will die SPD verkünden, wer für sie als Kanzlerkandidat bei der Bundestagswahl im kommenden Jahr antreten wird. Das Vorschlagsrecht liegt bei dem Vorsitzenden-Duo Saskia Esken und Norbert Walter-Borjans. Nach Informationen der ZEIT, die auf Gesprächen mit führenden Sozialdemokraten basieren, läuft alles auf eine Kandidatur von Finanzminister Olaf Scholz hinaus. Die beiden Parteichefs werden ihn nominieren – das gilt intern als sicher. Der Parteivorstand müsste Scholz dann noch bestätigen. Formsache.
Olaf Scholz: Er wird es
Warum seine einstigen Gegner Olaf Scholz nun zum Kanzlerkandidaten machen wollen.