Sie habe versteckt gelebt, klandestin nennt es die Generalbundesanwaltschaft. Ihr Nachname, E., steht zwar bis heute am Klingelschild in einem Mehrfamilienhaus in Leipzig-Connewitz. Aber gemeldet war sie dort nicht. Auch die Miete ging nicht von ihrem Konto ab, genauso wenig das Geld für die Stromrechnung. In ihrem Wohnzimmer fanden Ermittler mehrere Handys, doch kein Telefonvertrag lief auf ihren Namen. Sie hatte nur ein kleines Einkommen, und trotzdem trug sie mehrfach große Mengen Bargeld mit sich herum.

Die Frau ist ein wandelndes Geheimnis.