In der Rushhour des Lebens, genau da bin ich gerade. Ich arbeite, ich mache Überweisungen, ich mache mir Gedanken. Ich habe Sex, ich habe Hunger, ich will alles verstehen. Ich höre zu, ich unterbreche, und ich lasse mich unterbrechen. Ich räume die Spülmaschine ein und die Waschmaschine aus. Ich sollte meine Eltern mal wieder anrufen. Ich date, ich küsse, ich gehe einkaufen. Ich bringe mein Kind ins Bett und schlafe vor ihm ein. Die Gleichzeitigkeit von allem, oder: mein Leben. Ich bin nicht allein. So, wie es mir geht, geht es vielen Müttern. Wir sind überall nur halb, nie ganz und ständig außer Atem.