Er gilt als einer der wichtigsten Handschläge der Schweizer Wirtschaftsgeschichte. 1974 betritt Marc Rich, ein junger Amerikaner, die Genfer Büros der Bank Paribas. Er hat einen Termin bei Christian Weyer, einem Franzosen, von dem er nichts weniger als 100 Millionen US-Dollar will, um eine Ladung iranisches Erdöl zu kaufen. Die Verhandlungen seien zäh gewesen, erinnert sich der Bankier später. Der Amerikaner habe schon gehen wollen. Schließlich hätten sie sich doch noch geeinigt – und dabei ein neues Geschäftsmodell für die Schweiz begründet: den Rohstoffhandel.