Dieser Artikel ist Teil von ZEIT am Wochenende, Ausgabe 06/2023.
Seit Kurzem geht mir ein Mann nicht mehr aus dem Kopf, den ich vor 16 Jahren in Los Angeles kennengelernt habe. Damals wirkte er schüchtern, auf sympathische Weise ungelenk. Heute hält ihn die halbe Welt für verrückt.
"Chaos-Affe" (New York Times)
"Das gerupfte Genie" (FAZ)
"Der erste Mensch, der 200 Milliarden Dollar verloren hat" (Bloomberg)
"Selbstzerstörung eines Superstars" (Der Spiegel)
Vor allem seine Stimme ist mir in Erinnerung geblieben. Ruhig, monoton, mit diesem leicht vernuschelten südafrikanischen Akzent. "Es gibt nur wenige Menschen auf der Welt, die so viel über Raketen wissen, wie ich es mittlerweile tue", sagte der Mann damals. Oder: "Ich bin vielleicht ein Playboy, aber kein Angeber." Wenn er einen Witz machte, dann lachte er laut. Hahaha.