Klar, der "Aufstand für den Frieden" war höchstens ein Aufständchen. Die angekündigten Massen vertröpfelten sich im Berliner Schneeregen. Allerdings sollte man es sich nicht zu leicht machen: Laut einer Insa-Umfrage sympathisiert eine starke Minderheit mit dem sogenannten Manifest für den Frieden, andere Institute ermitteln Mehrheiten gegen die Lieferung noch schwererer Waffen und für mehr "diplomatische Bemühungen", und Regierungspolitiker sorgen sich, dass die Stimmung im Land kippen könnte. Wenn man sich also dafür interessiert, wie die Deutschen mit den Abgründen und Widersprüchen dieses Krieges umgehen, lohnt es sich zu fragen: Was macht Sahra Wagenknecht stark?