Der Schützenpanzer Marder ist ein Relikt der Vergangenheit, eher ein Oldtimer als etwas fürs Gefechtsfeld. 1971 wurde er das erste Mal für die Bundeswehr in Serie gebaut, von Firmen, die Rheinmetall übernommen hat. Die Neuproduktion hat Deutschlands größter Rüstungskonzern schon vor vielen Jahren aufgegeben. Das Geschäft mit Gebrauchtpanzern allerdings läuft besser denn je: 250 alte Marder bereitet Rheinmetall für die Ukraine auf oder hat dies bereits getan. Und selbstverständlich müsse dieses Kriegsgerät künftig noch repariert und gewartet werden, teilt das Verteidigungsministerium mit: "In Absprache mit der Industrie soll zudem die Instandsetzung und die Versorgung mit Ersatzteilen sichergestellt werden."