Luis, sagt sie, sei ein äußerst höflicher Junge gewesen, liebevoll mit seiner Familie. Motril in Südspanien. In einem Hotelzimmer im Stadtzentrum sitzt Demelza Béjar Sánchez auf einem einfachen Holzstuhl. Das Zimmer geht raus zum Hinterhof, hier kann sie niemand stören. Sie will ihre Sicht der Dinge darlegen. Béjar Sánchez ist 43 Jahre alt und die Cousine von Luis Rubiales. Die zwei seien gemeinsam aufgewachsen. In dieser schwierigen Zeit telefoniere sie beinahe täglich mit ihm. Sie wirkt etwas nervös. Sie verlasse das Haus fast nicht mehr, sagt sie. In einem Café wollte sie sich nicht treffen, denn die Journalisten versuchten ihr zu folgen.