In einem Artikel von ZEIT am Wochenende, Ausgabe 27/2024, wird die AfD als rechtsextremistischer Verdachtsfall eingestuft, unter anderem wegen ihrer Haltung zu Menschen mit Migrationshintergrund und Muslimen. Dennoch gibt es Migranten wie Ali, Nadira, Swetlana und Ionut, die die AfD aus verschiedenen Gründen wählen. Ali, ein stolzer Türke und Deutscher, wählt die AfD aufgrund von Sorgen um den Wohlstand und die wachsende Kluft zwischen Arm und Reich. Nadira, eine afrodeutsche Studentin, wählt aus taktischen Gründen, da die AfD als einzige den Islamismus anspricht. Swetlana, eine jüdische Kontingentgeflüchtete aus der Ukraine, unterstützt die AfD trotz Bedenken wegen ihrer prekären Lebensbedingungen in Gelsenkirchen. Ionut, ein assimilierter Rumäne, wählt die AfD aufgrund ihrer wirtschaftsliberal-konservativen Positionen und als Gegner der Grünen. Trotz ihrer Migrationsgeschichte und dem Wunsch nach einem Deutschland, das in erster Linie deutsch ist, grenzen sie sich gegen extreme Rechte und Rassismus ab.
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Wir werden Ausländer in ihre Heimat zurückführen. Millionenfach. Das ist kein Geheimplan. Das ist ein Versprechen." – René Springer.
"Einwanderung ist Völkermord." – Maximilian Krah.
So sprechen AfD-Politiker. Der Verfassungsschutz stuft die Partei bundesweit als rechtsextremistischen Verdachtsfall ein, unter anderem wegen der Haltung der AfD zu Menschen mit Migrationshintergrund und Muslimen.
"Die AfD ist eine demokratische Partei, sonst wäre sie ja verboten", sagt Ali*, er sitzt am Esstisch im Wohnzimmer seines Hauses. Ali wurde in Anatolien geboren, sein Deutsch hat einen leicht hessischen Einschlag. Ali will die ausländerfeindlichste und rassistischste Partei im Bundestag wählen.