Die Mexikanische Notenbank Banxico hat ihren Leitzins auf ein Rekordtief von 3,5 Prozent heruntergesetzt. Es sei die vorerst letzte Senkung, ließ die Zentralbank verlauten. Die wirtschaftliche Lage habe erste Zeichen der Besserung gezeigt. Weitere Senkungen seien dann voraussichtliche nicht mehr nötig.

Die Währungshüter senkten den Leitzins bereits den zweiten Monat in Folge. Die Verbilligung des Geldes stieß bei Anlegern auf Interesse. Der mexikanische Peso zeigte einen deutlichen Anstieg.

Die mexikanische Wirtschaft schrumpfte im zweiten Quartal erstmals seit vier Jahren. Deshalb hatte die Notenbank im September überraschend die Zinsen gesenkt. Die verheerenden Überflutungen nach zwei schweren Wirbelstürmen im vergangenen Monat trübten die konjunkturellen Aussichten zusätzlich ein.